Was macht die Genossenschaft?
Bodenpreise und Baukosten setzen das Prinzip Genossenschaft unter Druck. In Basel, Berlin, Lausanne, Paris und in Westflandern gehen gemeinwohlorientierte Projekte unterschiedliche Wege.
Bodenpreise und Baukosten setzen das Prinzip Genossenschaft unter Druck. In Basel, Berlin, Lausanne, Paris und in Westflandern gehen gemeinwohlorientierte Projekte unterschiedliche Wege.
Zuletzt war die Ausstellung des Stadtfinder-Award 2023 auf der wohnbund-Fachtagung im November zu sehen. Als nächstes wird die Ausstellung beim Neujahrsempfang des Zirkus Zarakali – eines der Gewinnerprojekte – zu sehen sein. Damit geht der Stadtfinder-Award 2023 dann zu Ende.
Der wohnbund ist auf der Suche nach einem neuen Host für den nächsten Stadtfinder-Award. Es ist eine gute Chance lokale Gruppen junger engagierter Menschen zu unterstützen.
Mehr Infos zum Stadtfinder-Award.
Meldet euch hier falls Ihr mehr erfahren wollt.
id22: Institute for Creative Sustainability (Hg.)
Von Bodenspekulation und Mietenexplosion bis hin zu Klimawandel und sozialer Ungleichheit: In einer Zeit sich überlagernder Krisen ist es notwendiger denn je, unsere Art zu wohnen und zu teilen sowie das Eigentum an Grund und Boden neu zu denken.
Social-Ecological Cooperative Housing stellt wegweisende genossenschaftliche Wohnprojekte in Basel, Berlin, Wien und Zürich vor. Die porträtierten Initiativen und alternativen Eigentumsmodelle zeigen das Potenzial gemeinschaftlicher Praktiken für eine notwendige sozial-ökologische Transformation des Bauens und Wohnens auf. Das interaktive E-Book ermöglicht es den Leser*innen, einzelne Themen je nach Interesse zu vertiefen und regt damit auch zum eigenen Handeln an.
Am 16. September wurde der Stadtfinder-Award 2023 in Frankfurt am Main vergeben. Unter dem Motto Nachbarschaften nachhaltig gestalten haben zivilgesellschaftliche Initiativen ihre Projekte eingereicht. Eines unser Gewinnerprojekte, die ada_kantine, hat die Preisverleihung gehostet und uns anschließend noch köstlich bewirtet. Alle eindrücke und Infos zur Preisverleihung finden Sie auf der Website des Stadtfinder-Awards.
Außerden stellen wir die Gewinnerprojekte und den Award in unserer Broschüre vor:
Seit 40 Jahren setzt sich der wohnbund e.V. als Netzwerk von Fachleuten und Praktiker:innen für selbstverwaltete Wohnformen und die Weiterentwicklung des genossenschaftlichen Wohnens ein. 2023 feiert er sein Jubiläum in Verbindung mit seiner jährlichen Fachtagung. Diese widmet sich dem Thema von „Dachstrukturen“ im gemeinwohlorientierten Wohnungsbau: Wie können einzelne Wohnprojekte von administrativem Aufwand entlastet und eigentumsrechtlich abgesichert werden, ohne ihre Autonomie einzubüßen? Lösungsansätze wie Dachgenossenschaften oder das Mietshäuser Syndikat werden seit den 1980er-Jahren diskutiert und praktiziert. Auch größere Genossenschaften stellen sich mancherorts als Dach für selbstverwaltete Projekte zur Verfügung.
Was hat sich in den letzten Jahrzehnten bewährt? Und wie wirken sich aktuelle Herausforderungen – hohe Bodenpreise, steigende Bau- und Kapitalkosten – auf die Arbeit unterschiedlicher Strukturen aus? Diesen und weiteren Fragen möchten wir uns im November gemeinsam mit Expert:innen und Aktiven nähern – und 40 Jahre wohnbund und das bisher Erreichte gebührend feiern!
Sollte die Teilnahme an den Programmpunkten aus irgendeinem Grund finanziell schwer zu bewältigen sein, wenden Sie sich bitte an info@wohnbund.de und wir finden eine Lösung.
wohnbund e.V., Netzwerk Frankfurt und die Stadt Frankfurt freuen sich auf eine spannende Tagung!
Nach Veröffentlichung des gemeinsamen Positionspapiers von wohnbund, Netzwerk Immovielien und Forum Gemeinschaftliches Wohnen zur Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit wurden die Verbände zu einem Gespräch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), Elisabeth Kaiser, und Fachleuten des Ministeriums eingeladen. Wir konnten unsere Sicht auf Chancen und mögliche Stolpersteine bei der Einführung einer Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit erläutern und weitere Themen ansprechen, bei denen im Interesse unserer Mitglieder gesetzgeberischer Bedarf besteht. Für einen weiteren Einblick in das Segment selbstverwalteter und gemeinschaftlicher Wohnprojekte und junger Genossenschaften wurden der Staatssekretärin einige unserer Veröffentlichungen überreicht.
Das nächste Treffen der AG Junge Genossenschaften im wohnbund findet am Samstag, 23. September 2023 in Kassel statt.
Ort: Gemeinschaftsraum der Alternativ Wohnen 2000 eG, Julie-von-Kästner-Str. 30
Uhrzeit: ca. 11:00 bis 15:30 Uhr
Interessierte, die noch nicht Mitglied in der AG sind, können sich gerne per Mail an info@wohnbund.de anmelden.
Die aktualisierten Forderungen des Netzwerk Immovielien zeigen, was ein starkes Netzwerk an engagierten Fachleuten gemeinsam schaffen kann. Die Inhalte sind durch deren ehrenamtliche Arbeit und gemeinsam mit der Geschäftsstelle des Netzwerks endstanden. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.
Als wohnbund e.V. haben wir uns an der Erarbeitung der Forderungen beteiligt und danken dem Netzwerk Immovielien für die gute Arbeit.
Die Forderungen in aller kürze:
Wer es genauer wissen will: Hier geht es zu den Forderungen.
Der wohnbund hat gemeinsam mit den Netzwerk Immovielien und dem Forum Gemeinschaftliches Wohnen ein Positionspapier zum Vorschlag einer Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit veröffentlicht. Es ist hier online verfügbar.
Als Verbände kleinerer Wohnungsgenossenschaften, gemeinschaftlicher Wohnprojekte und gemeinwohlorientierter Immobilienprojekte begrüßen wir die im Koalitionsvertrag festgehaltene Absicht der Bundesregierung, eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit einzuführen. Es ist überfällig, dass die seit vielen Jahren beobachtbaren Probleme der Wohnungsversorgung auf grundsätzliche und nachhaltige Weise angegangen werden – die Wohnungsgemeinnützigkeit bietet eine Chance dazu.
Der anstehende Gesetzgebungsprozess wird nach unserer Einschätzung den wohnungspolitischen Erfordernissen nur gerecht, wenn die übergeordneten Ziele einer am öffentlichen Interesse orientierten Bodenordnung, der ökologisch-klimagerechten Transformation sowie des demographischen Wandels mitberücksichtigt werden.
Das Positionspapier benennt mehrere Aspekte, die uns bei der konkreten Ausgestaltung entscheidend erscheinen.
Der wohnbund feiert dieses Jahr sein 40-jähriges Jubiläum! Die bewährte jährliche Fachtagung im Herbst wird deshalb um eine öffentliche Abendveranstaltung (Donnerstag, 23. November) und eine Feier (Freitag, 24. November) ergänzt. Inhaltlich wird sich die Fachtagung (wie auch die diesjährige Ausgabe der wohnbund-Informationen) dem Motto „Unter vielen Dächern“ widmen: Welche (Dach-) Strukturen für genossenschaftliche Wohnprojekte haben sich in den letzten Jahrzehnten bewährt, was sind heutige „best practices“ und welche Herausforderungen stehen zukünftig an?
Die inklusive Mitgliederversammlung dreitägige Veranstaltung wird in Frankfurt am Main stattfinden. Genauere Informationen folgen!